Vom Umgang mit Prostitutierten
Kürzlich lernte ich auf einer geselligen Begebenheit eine junge Frau kennen. Ich vermutete, sie sei mit ihrem Freund dort, da sie und dieser Mann einen sehr vertauensvollen Umgang miteinander zeigten.
Im Laufe des Abends sprach sie mich an und es entstand ein nettes Gespräch. Mit "nett" meine ich freundlich und interessant. Wir haben nichts getan, was man als "flirten" bezeichnen kann. Sie war einfach nicht mein Typ und außerdem, so dachte ich, mit ihrem Freund da. Aber sympathisch war sie. Irgendwie ein wenig schräg und komisch, aber sympathisch.
Im Verlaufe der Unterhaltung frage ich etwas über ihren Freund und sie ist erstaunt. "Was? Er und ich zusammen? Nein, nein, ganz sicher nicht. Er ist mein bester Freund, aber ein Paar sind wir nicht."
Ich wunderte mich doch darüber, da sie mir eigentlich ganz gut zusammen zu passen schienen. Irgendwie kamen wir dann auf den Beruf zu sprechen und sie sagte, sie arbeite als Prostituierte.
Da war ich natürlich erstmal platt.
Andererseits war mir im Verlaufe des Gespräches in einigen Situationen angenehm aufgefallen, dass sie sehr direkt und ehrlich war. Sie schien nicht im Geringsten darum besorgt, auch ja einen guten Eindruck zu machen.
Obwohl sie auf diese Weise sehr viele "schlechte" Seiten erahnen ließ (sie ist sicher kein einfacher Mensch, soviel ist klar), machte sie auf mich insgesamt einen sehr positiven Eindruck. Alle "Fehler" wiegen in meinen Augen weit weniger als diese angenehme Offenheit und Ehrlichkeit.
Da saß ich nun also mit einer Hure und quatschte über Gott und die Welt. Interessant war, wie die anderen Frauen der Festivität auf mich wirkten: Vergleichsweise anstrengend!
Die versuchten nämlich fast alle, einen besonders guten Eindruck zu machen. Sie spielten eine Rolle, die sie sich selbst ausgesucht hatten. Aber fast keine war so locker und ungezwungen im Umgang wie meine Gesprächspartnerin.
Da sie mit mehreren Anwesenden im Gegensatz zu mir bereits länger bekannt war, fragte ich sie, ob diese denn von ihrem Beruf wüssten. Sie sagte, dass sie daraus kein Geheimnis mache und alle ihre Bekannten informiert seien. Ich fand auch das sehr angenehm.
Ich frage mich nun, ob sie diesen Beruf gewählt hat, weil sie so offen ist oder ob sie durch den Beruf so geworden ist.
Im Laufe des Abends sprach sie mich an und es entstand ein nettes Gespräch. Mit "nett" meine ich freundlich und interessant. Wir haben nichts getan, was man als "flirten" bezeichnen kann. Sie war einfach nicht mein Typ und außerdem, so dachte ich, mit ihrem Freund da. Aber sympathisch war sie. Irgendwie ein wenig schräg und komisch, aber sympathisch.
Im Verlaufe der Unterhaltung frage ich etwas über ihren Freund und sie ist erstaunt. "Was? Er und ich zusammen? Nein, nein, ganz sicher nicht. Er ist mein bester Freund, aber ein Paar sind wir nicht."
Ich wunderte mich doch darüber, da sie mir eigentlich ganz gut zusammen zu passen schienen. Irgendwie kamen wir dann auf den Beruf zu sprechen und sie sagte, sie arbeite als Prostituierte.
Da war ich natürlich erstmal platt.
Andererseits war mir im Verlaufe des Gespräches in einigen Situationen angenehm aufgefallen, dass sie sehr direkt und ehrlich war. Sie schien nicht im Geringsten darum besorgt, auch ja einen guten Eindruck zu machen.
Obwohl sie auf diese Weise sehr viele "schlechte" Seiten erahnen ließ (sie ist sicher kein einfacher Mensch, soviel ist klar), machte sie auf mich insgesamt einen sehr positiven Eindruck. Alle "Fehler" wiegen in meinen Augen weit weniger als diese angenehme Offenheit und Ehrlichkeit.
Da saß ich nun also mit einer Hure und quatschte über Gott und die Welt. Interessant war, wie die anderen Frauen der Festivität auf mich wirkten: Vergleichsweise anstrengend!
Die versuchten nämlich fast alle, einen besonders guten Eindruck zu machen. Sie spielten eine Rolle, die sie sich selbst ausgesucht hatten. Aber fast keine war so locker und ungezwungen im Umgang wie meine Gesprächspartnerin.
Da sie mit mehreren Anwesenden im Gegensatz zu mir bereits länger bekannt war, fragte ich sie, ob diese denn von ihrem Beruf wüssten. Sie sagte, dass sie daraus kein Geheimnis mache und alle ihre Bekannten informiert seien. Ich fand auch das sehr angenehm.
Ich frage mich nun, ob sie diesen Beruf gewählt hat, weil sie so offen ist oder ob sie durch den Beruf so geworden ist.
Besserwisser - 9. Feb, 09:26